Nachhaltiges Gesundheitswesen Teil 3

Nachhaltiges Gesundheitswesen Teil 3

Mit dem dritten Teil unserer Reihe „Nachhaltiges Gesundheitswesen“ beginnen wir nun Stück für Stück unsere Vision eines nachhaltigen Gesundheitssystems zu skizzieren. Dazu stellen wir zunächst unser Idealbild einer Zusammenarbeit aller am Gesundheitswesen Beteiligten dar. Das Ziel dieser Zusammenarbeit ist einzig und allein das Wohl und die Gesundheit der Menschen. Alle anderen positiven Ergebnisse sind angenehme Nebeneffekte. Und nun schließt symbolisch die Augen und lasst die entstehenden Bilder wirken.

Stellt Euch vor, Ihr ruft in der Arztpraxis an und werdet nicht als erstes nach Eurer Krankenversicherung gefragt. Stellt Euch vor, Ihr bekommt innerhalb von zwei Wochen einen Termin. Stellt Euch vor, Ihr kommt in die Arztpraxis und Ihr werdet zuerst nach Eurem Zustand gefragt. Stellt Euch vor, der Arzt nimmt sich die Zeit für Euch, die er für eine ausführliche Untersuchung und Diagnose benötigt.

Stellt Euch vor, Ihr kommt in die Apotheke und bekommt das verschriebene Originalpräparat und nicht das von der Krankenversicherung vorgegebene. Stellt Euch vor, Ihr bekommt in der Apotheke immer den besten Ratschlag, auch wenn er der Apotheke keinen Umsatz bringt, und Ihr bekommt das beste Arzneimittel und nicht das, an dem der Apotheker am meisten verdient.

Stellt Euch vor, Ihr kümmert Euch selbst um Eure Gesundheit, informiert Euch eigenständig und könnt am Ende auf Augenhöhe mit Eurem Arzt und Eurem Apotheker die für Euch beste Therapie ermitteln.

Stellt Euch vor, dass die Krankenkassen sich nicht um die reine Finanzierbarkeit des Gesundheitssystems kümmern, sondern die besten und sinnvollsten Therapien unterstützen, weil sie wissen, dass dieses Vorgehen langfristig am besten für das System ist.

Stellt Euch vor, die Pharmaindustrie verdient nicht an unseren (chronischen) Krankheiten, sondern an unserer „chronischen“ Gesundheit.

Stellt Euch vor, der Gesetzgeber macht Gesetze zum Wohl der Menschen und nicht zum Wohl der Konzerne.

Unser Ansatz ist es, die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen in einem Netzwerk in Form einer nicht börsennotierten Aktiengesellschaft zu vereinen. Dieses Netzwerk dient als Drehscheibe für Kapital und Wissen.

Und nun öffnet die Augen, krempelt die Ärmel hoch und übernehmt Verantwortung für Eure Gesundheit. Wir von benature helfen Euch dabei.

Also meldet Euch bei uns und arbeitet mit an unserer Vision!

Nachhaltiges Gesundheitswesen Teil 3

Nachhaltiges Gesundheitswesen Teil 2

Im ersten Teil der Reihe „Nachhaltiges Gesundheitswesen“ haben wir die Begriffe „Nachhaltigkeit“, „Gesundheit“ und „Gesundheitswesen“ definiert. Im zweiten Teil geben wir Euch nun einen groben Überblick über die aktuellen Probleme im Bereich Gesundheitswesen und Finanzmärkte.

Die Finanzmärkte haben zwar auf den ersten Blick keinen direkten Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen. Auf den zweiten Blick erkennt man aber, dass das kapitaldominierte Gesundheitswesen und die weitgehend unkontrollierten Finanzmärkte sehr wohl miteinander in Verbindung stehen. Zudem löst unser Ansatz, den wir Euch im weiteren Verlauf der Reihe vorstellen, sowohl manche Probleme des Gesundheitswesens wie auch Teilprobleme der Finanzmärkte.

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das Gesundheitssystem in Deutschland immer größere Probleme aufweist. Wir sehen Ärzte, die sich eigentlich ihren Patienten widmen wollen, stattdessen aber einen großen Teil ihrer Zeit mit bürokratischen Herausforderungen verbringen. Es bilden sich immer größere Pharmakonzerne, die vor allem nach Gewinnmaximierung streben und mehr von der (chronischen) Krankheit als von der Heilung der Menschen profitieren. Wir haben es mit dem Wunsch nach Kostenreduzierung bei den Krankenkassen zu tun und nicht zuletzt mit dem politischen Interesse am Patienten als Wähler.

Diese aus Sicht der jeweils beteiligten Akteure nachvollziehbaren Interessen sind größtenteils so gegenläufig, dass ein immer größerer Unterschied in dem auftritt, was einerseits medizinisch sinnvoll bzw. gewollt ist und was andererseits noch bezahlbar ist. Leidtragende sind auf der einen Seite die betroffenen Berufsgruppen und auf der anderen Seite die Patienten.

Auf lange Sicht sind die Folgen dieser Strukturen kaum abzusehen, Szenen wie im Film „Der Aufstand der Jungen 2030“ (ZDF 2011) sind überspitzte Darstellungen, die allerdings auf Tatsachen beruhen, die ihren Ursprung im Gesundheitssystem unserer Zeit haben und deshalb nicht als reine Fiktion abgetan werden können (und dürfen). Schaut Euch den Film an, aber erwartet kein leichtes Popcorn-Kino!

Ein zweiter wirtschaftlicher und sozialer Problembereich ist das Handeln einiger Teilnehmer an den Finanzmärkten. Es wird zunehmend wichtiger, dass die Eigentümer einer Aktiengesellschaft, also die Aktionäre, eine aus ihrer Sicht angemessene Rendite durch ihr Investment einfahren. Die steigende Bedeutung dieses sogenannten Shareholder Value Ansatzes rührte bis vor wenigen Jahren daher, dass in der globalisierten Weltwirtschaft auch um das knappe Gut Kapital konkurriert wird und Unternehmen sich nicht nur über Fremd- sondern auch über Eigenkapital finanzieren müssen. Somit ist es für Unternehmen wichtig, als attraktives Investment aufzutreten. Mittlerweile ist durch die Politik der Notenbanken genügend Geld im Umlauf. Dieses muss aber weiterhin für seine Eigentümer hohe Renditen erwirtschaften. Dieses Prinzip führt im Gesundheitswesen dazu, dass nicht der Patient im Mittelpunkt des Interesses der im Gesundheitswesen tätigen Firmen steht.

In der Reihe „Nachhaltiges Gesundheitswesen“ möchten wir Euch aber weniger mit aktuellen Problemen langweilen, diese werden wir nur dann im Detail darlegen, wenn es für ein besseres Verständnis notwendig ist (Ihr könnt uns aber jederzeit kontaktieren, wenn Ihr unsere Meinung dazu hören wollt oder Euch zu diesem Thema austauschen wollt). Vielmehr stellen wir unseren Lösungsansatz vor, bei dem alle Beteiligten zum Wohl der Menschen und ihrer Gesundheit sinnvoll zusammenarbeiten. Nebenbei stellt unsere Lösung ein attraktives Investment für verantwortungsbewusste Investoren da.

Nachhaltiges Gesundheitswesen Teil 3

Nachhaltiges Gesundheitswesen Teil 1

In den vorangegangenen Beiträgen haben wir über Neuigkeiten bei benature, unsere Produkte und die dabei eingesetzten Rohstoffe sowie über das Thema „Gesundheit und Krankheit“ geschrieben.

Heute beginnen wir damit, über das Thema des Nachhaltigen Gesundheitswesens zu schreiben. Wir stellen damit einerseits dar, in welchem größeren Zusammenhang wir unser Unternehmen und dessen Angebote sehen. Andererseits nutzen wir diese Rubrik dazu, um über Themen zu schreiben, die für uns zwingend zum Thema Gesundheit gehören, die man aber im ersten Schritt nicht unbedingt damit verbindet. Als Beispiel sei hier das Thema Finanzen genannt, doch dazu in zukünftigen Artikeln mehr.

Zunächst einmal erklären wir die Begriffe Nachhaltigkeit, Gesundheitswesen und Gesundheit, so wie wir sie verstehen.

Nachhaltigkeit bedeutet das gleichzeitige und gleichberechtigte Umsetzen von wirtschaftlichen, umweltbezogenen und sozialen Zielen. Die drei Ziele stehen dabei nicht in Konkurrenz zueinander, sondern bedingen sich gegenseitig. Ergänzend dazu zitieren wir auch die Definition des Begriffes Nachhaltige Entwicklung der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, der sogenannten Brundtland-Kommission:

„Nachhaltige Entwicklung berücksichtigt die Bedürfnisse der heutigen Generation ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.“

Der Begriff des Gesundheitswesens meint das Zusammenspiel sämtlicher Akteure, die sich mit dem Erhalt der Gesundheit und dem Heilen von Krankheiten beschäftigen. Das beinhaltet sowohl einzelne Menschen wie Ärzte und Apotheker aber auch ganze Organisationen wie Pharmaunternehmen und Krankenkassen.

Gesundheit schließlich verstehen wir gemäß der Definition der WHO als „einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur als das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“ (WHO, New York, 22.07.1946). Wenn Ihr mehr zum Thema Gesundheit und Krankheit erfahren wollt, lest einfach die entsprechenden Beiträge auf unserer Homepage. Ihr findet sie unter der Rubrik „Magazin“.

In den folgenden Beiträgen zeichnen wir für Euch ein Bild, wie wir von benature uns ein nachhaltiges Gesundheitswesen vorstellen. Damit laden wir Euch einerseits zum Träumen ein und andererseits fordern wir Euch dazu auf, mit uns gemeinsam dieses Bild zu zeichnen.

Bevor wir ins Detail gehen, wollen wir zum Abschluss dieses Artikels unsere Ziele formulieren:

Die entscheidenden Faktoren im Gesundheitswesen dürfen nicht die Forderung nach Kosteneffizienz und das Gewinnstreben einiger weniger sein.

Wir wollen, dass der Mensch im Zentrum der Bemühungen aller beteiligten Akteure steht.

Zum Abschluss noch zwei Zitate, die zeigen, wie wir mit dem Thema Gesundheit umgehen wollen:

„Es gibt Menschen, die arbeiten krankhaft an ihrer Gesundheit.“

(Gerhard Uhlenbruck, deutscher Mediziner, geb. 1929)

„Entweder man lebt, oder man ist konsequent.“ (Erich Kästner, deutscher Schriftsteller, 1899 – 1974)

Gesundheit und Krankheit – Teil 3

Gesundheit und Krankheit – Teil 3

Im zweiten Teil unserer Reihe Gesundheit und Krankheit haben wir Euch die Zwiebel vorgestellt, die für uns ein bestens bewährtes Hausmittel für zahlreiche Anwendungen ist und einen festen Platz in unserer Hausapotheke hat.

Die Zwiebel als Pflanze ist auch eine gute Überleitung zu unserem nächsten Thema, der Phytotherapie bzw. den pflanzlichen Arzneimitteln.

Wir möchten Euch hier eine Übersicht zu dieser Therapieform geben und dazu anregen, dass Ihr Euch selbst weiter damit beschäftigt. Oder Ihr meldet Euch einfach bei uns und werdet Eure Fragen los.

Nun zur Phytotherapie. Diese zählt zusammen mit der Homöopathie und der anthroposophischen Medizin zu den drei besonderen Therapierichtungen. Diese haben in Deutschland eine lange Tradition und genießen bei den Menschen ein hohes Ansehen. In den letzten Jahrzehnten haben gerade auch in Deutschland diese drei Therapierichtungen zunehmend an Bedeutung gewonnen, da das teilweise schon jahrtausendalte Wissen über die Natur und ihre Arzneimittel mittlerweile auch wissenschaftlich immer besser erforscht und belegt wird und die Menschen sich generell wieder mehr der Natur zuwenden.

Die Phytotherapie selbst hat sich aus der Volksheilkunde heraus entwickelt und ist damit eine sehr alte Therapieform. Die Wirkstoffe sind überwiegend Pflanzenextrakte. Damit sind nicht nur Präparate in Form von Kapseln und Tabletten gemeint, die diese Extrakte in getrockneter Form enthalten. Es sind auch Darreichungsformen wie Tees, das sind nämlich wässrige Extrakte, gemeint. Ausnahmen sind beispielsweise Frischpflanzenpresssäfte, die direkt aus den Pflanzen gewonnen werden oder getrocknete Pflanzenpulver, die ebenfalls aus ganzen Pflanzen oder Pflanzenteilen hergestellt werden.

In unseren modernen pflanzlichen Arzneimitteln werden sogenannte standardisierte Extrakte eingesetzt. Das bedeutet, dass der jeweilige Extrakt mit Hilfe von Füllstoffen auf einen genauen Gehalt eines bestimmten Inhaltsstoffes eingestellt wird. Ein Beispiel ist der Mentholgehalt in Präparaten, die Pfefferminzextrakte enthalten.

Pflanzliche Arzneimittel sind mittlerweile gut untersuchte Präparate. Das Wirkungsspektrum ist bekannt. Bei vielen ist die Wirksamkeit in klinischen Tests bestätigt worden. Obwohl diese Präparate insgesamt wesentlich besser verträglich als solche der Schulmedizin mit chemisch-synthetischen Wirkstoffen sind, haben sie doch Nebenwirkungen, zum Teil sogar sehr ernst zu nehmende. Ein Beispiel sind Präparate, die Extrakte des Roten Fingerhutes beinhalten. Hier kann es leicht zu Vergiftungen kommen. Ebenso kann es zu Wechselwirkungen zwischen einem pflanzlichen Arzneimittel und anderen Arzneimitteln oder auch der Nahrung kommen. So gibt es Hinweise (ganz eindeutig geklärt ist es noch nicht), dass die gleichzeitige Einnahme von Johanniskrautpräparaten und der Pille zur Empfängnisverhütung dazu führt, dass die Pille nicht mehr zuverlässig wirkt.

Aufgrund der umfangreichen Datenlage zu pflanzlichen Arzneimitteln ist die Anerkennung dieser Präparate nicht nur bei Patienten, sondern auch bei Ärzten sehr hoch und entspricht weitgehend der von schulmedizinischen Präparaten.

Wenn Ihr wissen wollt, wie wir von benature zur Phytotherapie stehen, welche Vor- und welche Nachteile wir sehen und wann wir ihren Einsatz befürworten, meldet Euch bei uns.

Gesundheit und Krankheit – Teil 2

Gesundheit und Krankheit – Teil 2

Wir wissen, auch die beste Prävention klappt leider auch nicht immer, deshalb kommt nun Punkt 2 …

Behandlungsansätze

Dass nicht jede Behandlungsmethode für jeden die richtige ist, darüber haben wir letzte Woche ausführlich berichtet. Welche unterschiedlichen natürlichen Behandlungsansätze es gibt und welche Vor- und Nachteile der Ansätze es gibt, darüber berichten wir in den folgenden Beiträgen.

Heute geht es erst einmal um sogenannte „Hausmittel“.

Unsere Urgroßmütter hatten oft weder Zeit, Geld noch Möglichkeiten, jede Unpässlichkeit mit Medikamenten zu bekämpfen. Sie hatten ihre Apotheke im Küchenschrank, im Wäscheschrank oder in der Natur – und wussten, wie man die Mittel gezielt nutzt. Unter „Hausmitteln“ versteht man Mittel, die in (fast) jedem Haushalt oder im Garten zur Verfügung stehen, für die man also nicht einmal in die Apotheke muss, um das eine oder andere Mittel zu bekommen. Meist werden mit Hausmitteln Symptome gelindert, es gibt aber auch Mittel, die die Krankheits- oder Beschwerdeursache direkt bekämpfen. Seid gespannt, welche pharmazeutischen Schätze sich in Eurem Küchenschrank so verbergen…

Klassische Einsatzgebiete für Hausmittel sind

  • leichte Erkrankungen der oberen Atemwege
  • Erkältungen
  • Ohrenschmerzen
  • Magen-Darmbeschwerden wie Verstopfung, Durchfall oder Erbrechen
  • leichte Schürfwunden
  • Verstauchungen
  • Insektenstiche
  • „Frauenleiden“
  • Kinderkrankheiten

Ein Wundermittel der Natur, für das es wirklich viele Einsatzmöglichkeiten gibt, ist die Zwiebel. Wir haben Zwiebeln nicht nur deshalb immer daheim, weil sie in fast jedem Essen Verwendung finden, sondern auch, weil sie ein echter „Allrounder“ unter den Hausmitteln sind. Bei Erkältungen beispielsweise hilft es, aufgeschnittene Zwiebel neben das Bett zu legen. Der Zweck heiligt in diesem Fall die Mittel – ein olfaktorischer Hochgenuss ist das am Morgen danach wahrlich nicht – aber: man verringert die Ansteckungsgefahr anderer, die im gleichen Raum schlafen. Ein weiterer Pluspunkt ist das, was man beim Kochen an der Zwiebel so hasst … die Nase läuft, die Augen tränen. Bei Erkältungen ist dieses Naselaufen und Augentränen unterstützend für den Abtransport von Bakterien und Viren. Die Gefahr von Nebenhöhlenentzündungen wird so erheblich reduziert. Bei mir kommt dabei noch ein Aspekt dazu: Die Zwiebel liegt auf einem Teller neben dem Bett und „saugt“ die Bakterien und Viren regelrecht auf wie ein Schwamm … zumindest in meiner Vorstellung … und der Glaube versetzt bekanntlich Berge!

Eine weitere, sehr gute Einsatzmöglichkeit der Zwiebel ist die Ohrenentzündung. Selbst bei Mittelohrentzündungen haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht mit Zwiebelwickeln, die auf das Ohr gebunden werden. Wichtig ist dabei, dass man den Kopf auf das gesunde Ohr legt. Das hört sich erst einmal unlogisch an, die Erklärung liegt aber auf der Hand. Im Mittelohr befindet sich Flüssigkeit, die im Krankheitsfall verkeimt sein kann. Durch Ablegen des Kopfes auf das betroffene Ohr fördert man den Kontakt der Flüssigkeit mit dem Trommelfell und damit eine Ausbreitung der Entzündung. Legt man den Kopf hingegen auf das andere Ohr, wird automatisch der Druck auf das Trommelfell gemindert. Die Ohrenschmerzen werden durch das Auflegen der Zwiebel deutlich gelindert. Zusätzlich sollte die Belüftung des Nasennebenhöhlensystems gefördert werden, nur so kann die Entzündung abheilen. Auch dafür eignen sich Hausmittel.

Die dritte Einsatzmöglichkeit der Zwiebel ist der Insektenstich, insbesondere der besonders schmerzhafte Stich durch Bienen oder Wespen. Das sofortige Auflegen einer aufgeschnittenen Zwiebel wirkt wahre Wunder. Achtet dabei darauf, dass die Zwiebel mindestens eine halbe Stunde, besser noch eine volle Stunde auf der Einstichstelle verbleicht und dabei immer wieder angestochen wird, um die Zwiebelsäfte immer wieder zum Fließen zu bringen. Tatsächlich wurde gestern unsere Tochter gestochen, als wir in einem Restaurant saßen, zum Glück half die Küche uns mit einer kostenlosen halben Zwiebel aus, so dass der Schmerz bald nachließ. Heute sieht man nur noch einen kleinen roten Punkt. Interessant war, die Wirkung zu beobachten. Um den Einstich herum bildete sich rasch eine Schwellung. Nach kurzer Zeit, in der die Zwiebel auf dem Stich lag, sah man, dass die Schwellung zurückging, mir kam dabei wieder der Schwamm in den Sinn. Das Gift wurde regelrecht aufgesaugt von diesem unscheinbaren Gewächs.

Weitere Hausmittel werden wir Euch im Laufe der Zeit immer wieder hier vorstellen.

Bei konkreten Fragen meldet Euch gerne, wir versuchen, Euch mit Rat und Tat zu unterstützen!